Der MTB-Sport bekommt eine nationale Stimme: Doppelte Vertretung in den Swiss Cycling Vorstand gewählt

Der Schweizer MTB Sport braucht eine starke gemeinsame Stimme

Der MTB Sport begeistert nicht ohne Grund Hunderttausende in der Schweiz - unter anderem durch die Herausforderung, die gewonnene Freiheit, das Naturerlebnis und die vielfältigen Gesundheitsvorteile. Im Vergleich mit anderen Sportarten ist MTB in der Infrastruktur (d.h. Trails) zudem sehr günstig. Die häufig gestellte Frage: Warum müssen wir oft immer noch darum kämpfen, dass der Sport legal ist, statt dass Geld in die Weiterentwicklung investiert wird? Schliesslich hat es laut Sport Schweiz light 2022 fast doppelt so viel Mountainbikende wir Fussballspielende. Dafür braucht es eine starke Interessenvertretung - auf allen Ebenen, lokal/regional, kantonal und national. Bis zur kantonalen Ebene ist das Wachstum auch deutlich spürbar - mit mehr und mehr grossen Vereinen und inzwischen starken Kantonalverbänden wie in Bern, Zürich und Solothurn. Das Potenzial ist jedoch noch riesig. Und auf nationaler Ebene war die Vertretung bisher zersplittert - dadurch hat der Sport keine Durchschlagkraft bei zentralen Prozessen und der Politik.

Gleichzeitig werden in vielen Kantonen aktuell die (gesetzlichen) Weichen für die Zukunft des MTB-Sport gestellt und die Mountainbikewegnetze definiert. Es ist deshalb äusserst dringend das gemeinsame Potential zu nutzen und ein gemeinsames Sprachrohr mit Schlagkraft zu formen.

Diese Stimme muss Swiss Cycling sein - aber es braucht Veränderung

Die sechs Kantonalverbände BEBike, IG MTB Zürich, MTB Schwyz, IG MTB Kanton Solothurn, Mountainbike Nidwalden und Mountainbike Obwalden sind sich einig: Diese gemeinsame Stimme muss Swiss Cycling sein. Die Vereine im Mountainbike-Sport sind zwar vielfältig und setzen unterschiedliche Schwerpunkte – von Nachwuchsförderung über Breitensport bis hin zum Leistungssport. Dennoch sind sie alle auf dieselbe Infrastruktur und dieselben gesetzlichen Rahmenbedingungen angewiesen. Zudem kann es auf Bundesebene und gegenüber Swiss Olympic nur einen Ansprechpartner geben. Durch mehrere nationale Organisationen verliert der Sport an Glaubwürdigkeit und politischer Wirkung.

Swiss Cycling ist bereits klar als Ansprechpartner in den Ausbildungen, im Nachwachs und im Leistungssport etabliert und verfügt über ein wertvolles Netzwerk zu wichtigen Stakeholdern wie Swiss Olympic. Damit der Sport sein volles Potenzial entfalten kann, müssen Leistungs- und Breitensport jedoch stärker gemeinsam gedacht werden – unabhängig davon, ob der Schwerpunkt auf Infrastruktur, Nachwuchsarbeit, Wettkämpfen oder anderen Bereichen liegt.

Damit dies gelingt, braucht es jedoch auch Veränderungen. Teile der Mountainbike-Community haben sich bisher von Swiss Cycling nicht ausreichend vertreten gefühlt; Kompetenzen und Wertschätzung waren aus ihrer Sicht zu wenig sichtbar. Gleichzeitig bot eine Mitgliedschaft bei Swiss Cycling vielen Verbänden und Vereinen bislang zu wenig konkrete Mehrwerte und die Kosten einer Mitgliedschaft waren zu hoch.

Die Mountainbike Kantonalorganisationen suchen den Dialog

Dabei ist das Potenzial für eine stärkere Zusammenarbeit riesig. Aus Sicht der Kantonalverbände braucht es: 

  • ⁠Interessenvertretung auf nationaler Ebene:
    • Kompetente Vertretung in nationalen Gremien
    • Anschluss an Sportsystem CH und damit öffentliche Gelder und Einflussnahme für den Sport: Konkret eine funktionierende Zusammenarbeit mit dem Bund (Bundesamt für Sport), dem Dachverband für Sport (Swiss Olympic) sowie weiteren öffentlich- und privatrechtlichen Organisationen sowie anderen Radsportarten zur Nutzung von Synergien
    • Professionellere Koordination von MTB-Fachveranstaltungen auf nationaler Ebene
  • Unterstützung der kantonalen Ebene
    • Unterstützung (im Aufbau) der kantonalen Verbände
    • Austauschplattform zwischen den kantonalen Verbänden
  • Dienstleistungen für Vereine
    • Beratung, z.b. im juristischen Bereich
    • Aus- und Weiterbildungsangebote
    • Support bei Administration, etc.

Das kann Swiss Cycling nicht von heute auf morgen leisten - vor allem bei der geringen Mitgliederzahl, die heute auf der MTB-Seite bestehen. Um in diese Richtung gemeinsam starten zu können, wurden seitens der Kantonalverbände zwei zentrale Grundlagen formuliert:

1. Strategische Vertretung des Mountainbikesports im Vorstand: Die Perspektive der Vereine und Infrastrukturorganisationen soll direkt in die Verbandsstrategie einfliessen.

2. Ein funktionierendes und bezahlbares Mitgliedschaftsmodell: Lokale Vereine sollen ihre Mitglieder einfach und zu fairen Konditionen auch national anbinden können. Das bedeutet, dass der Passivmitgliedschaftsbeitrag, den Vereine pro Mitglied und Jahr zahlen, von CHF 10 auf CHF 5 reduziert werden muss.

Die Kantonalverbände sind damit proaktiv auf Swiss Cycling zugegangen. In den Gesprächen zeigte sich schnell, dass ein gemeinsames Zielbild zwischen Swiss Cycling und den Kantonalverbänden besteht, auf das wir gemeinsam hinarbeiten möchten.

Diese Voraussetzungen sind jetzt erfüllt

Bereits im Dezember hat der Vorstand von Swiss Cycling beschlossen, den Passiv-Mitgliederbeitrag von CHF 10 auf CHF 5 zu senken.Die neue Regelung wird ab 2027 gelten.

Mit der Wahl von Luise Rohland (rechts im Bild) und Alex Rufibach in den Vorstand ist nun auch die zweite zentrale Voraussetzung erfüllt: Vertreterinnen und Vertreter aus der Mountainbike-Community sind künftig direkt im Führungsgremium des Verbands vertreten. Zudem ist mit Luana Bergamin (links im Bild) eine Präsidentin gewählt, welche alle Bereiche des Radsports abdeckt, selbst auf dem Mountainbike unterwegs ist und die Infrastrukturbedürfnisse bestens einschätzen kann. Damit sind wichtige strukturelle Voraussetzungen geschaffen, damit sich kantonale Organisationen und Vereine stärker unter dem Dach von Swiss Cycling organisieren können.

Ab jetzt ist die Partizipation aller Kantonalverbände zentral

Die IG MTB Kanton Zürich und Züritrails sind Swiss Cycling bereits beigetreten, bisher als Infrastrukturorganisationen. Aus Züritrails Perspektive möchten wir ab nächstem Jahr mit rund 2’000 Mitgliedern auch als regulärer Verein Mitglied von Swiss Cycling werden und damit aktiv zum Aufbau einer breit abgestützten nationalen Struktur beitragen und die Stimme des Sports so verstärken. Gleichzeitig fängt nun die Aufbauarbeit an - es geht darum, die Bedürfnisse aller kantonalen Organisationen aufzunehmen, zu priorisieren und bei Swiss Cycling den richtigen Support aufzubauen.

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Damit haben wir im Januar gestartet. Es fand ein erster Workshop statt mit Vertretern der kantonalen Organisationen, um einen ersten Schritt zu machen. Ein direktes Resultat ist, dass seitens Swiss Cycling eine erste Präsidialkonferenz Anfang Sommer organisiert wird.

Der Kanton Zürich veröffentlicht die neue MTB Strategie

Der Kanton Zürich bestätigt die gemeinsame Wegenutzung und verpflichtet sich, kantonsübergreifend attraktive MTB-Infrastruktur zu schaffen.

Der Zürcher Regierungsrat hat das kantonale Mountainbike-Konzept beschlossen. Er beantwortet damit das 2024 überwiesene Postulat und denkt das Mountainbiken erstmals strategisch und kantonsweit. Die IG MTB Zürich begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich - im Namen von rund 180’000 Bikerinnen und Bikern im Kanton.

Gemeinsame Wegenutzung als Kern der Strategie

Wie seit Jahren durch den Mountainbike-Sport kommuniziert, bestätigt der Kanton nach langem Zögern die Koexistenz. Biken auf dem bestehenden Wegenetz - inklusive Wanderwegen - ist grundsätzlich erlaubt. Dies ist nachhaltiger und ressourceneffizienter als den gesamten Bedarf an Trails mit eigener Infrastruktur abzudecken. Konflikte und Risiken können vermieden werden durch eine Kombination aus zusätzlichen, gezielten, attraktiven MTB-Strecken und der Sensibilisierung aller Waldbesuchenden. Die gesamte Strategie des Kantons Zürich basiert deshalb auf einem Miteinander statt auf Verboten: Biken, Wandern, Reiten, und alle anderen Waldbesuche sollen im Einklang mit der Natur funktionieren. 

Das MTB-Angebot im Kanton wird vervielfacht 

Gleichzeitig zeigt das Konzept auf - sogar mit dem gesamten bestehenden Wegenetz reicht der Bestand nicht aus, um den Bedarf an attraktiven Trails zu decken. Bis 2042 sollen darum neben einem neu signalisierten MTB-Wegnetz auf bestehenden 1 Meter-Wegen (Swisstopo) die MTB-spezifischen Angebote im Kanton vervielfacht und damit eine zusätzliche Lenkung erzielt werden. Die aktuell rund 15km MTB-Strecken sollen auf 50-80km ausgebaut werden. Zusätzlich sind rund 25 neue Skillscenter und Pumptracks vorgesehen. 

Es fehlt an Transparenz und Ressourcen zur Umsetzung

Wir begrüssen die ganzheitliche Vorgehensweise sowie die Verankerung der Koexistenz. Der Ausbau der Infrastruktur ist zwingend notwendig, um den Breitensport Mountainbike zu ermöglichen. Leider ist jedoch nicht klar, wie die Zahlen des Angebotsausbau entstanden sind und wie diese bis 2042 mit der wachsenden Beliebtheit des Sports weiterentwickelt werden können. Zudem ist bereits für die aktuell gesetzten Ziele nicht nachvollziehbar, wie personelle und finanzielle Ressourcen eingesetzt werden sollen und ob diese für die Realisierung der Massnahmen ausreichen.

Mehr zur kantonalen Mountainbike Strategie folgt

Um ein vollständiges Bild zum Konzept geben zu können, wird die IG in den kommenden Wochen eine umfassende Einschätzung veröffentlichen.

Kontakt

Für weitere Auskünfte steht die IG MTB Zürich gerne zur Verfügung.

Flurin Dörig, Co-Präsident
flurin.doerig@mtb-zh.ch
+41 76 348 02 17

Luise Rohland, Kommunikation
luise.rohland@mtb-zh.ch
+41 79 159 62 57

Zitate

Flurin Dörig, Co-Präsident IG MTB Zürich
«Wir begrüssen die klare Kommunikation des Kantons Zürich zur gemeinsamen Wegenutzung. Alle relevanten Stakeholder wurden für die Erarbeitung einer breit abgestützten MTB-Strategie einbezogen. Das Konzept ist ein guter Start – entscheidend ist jedoch seine Umsetzung. Dafür braucht es nachvollziehbare Berechnungen, genügend Ressourcen und einen konkreten Plan, sonst lassen sich die Ziele der Strategie nicht erreichen. Denn den Mountainbikesport müssen wir ganzheitlich fördern und gleichzeitig so lenken, dass mögliche Nutzungskonflikte ausgeschlossen und Natur, Wild und Landschaft geschont werden können.»

Thomas Suter, Co-Präsident IG MTB Zürich
«Damit eine attraktive MTB-Infrastruktur im Kanton Zürich entstehen kann, welche von den lokalen Mountainbikenden geschätzt und getragen wird, ist der Einbezug der Community zentral. Als Kantonalverband stehen wir mit der IG MTB ZH und den angeschlossenen Vereinen bereit, den Kanton bei dieser gemeinsamen Aufgabe zu unterstützen.»

Andrew Katumba, Alt-Kantonsrat SP und Erstunterzeichner Postulat
«MTB ist längst ein Breitensport - im Kanton Zürich gibt es rund 180’000 Bikerinnen und Biker. Mit dem MTB-Konzept erkennt auch der Kanton Zürich das nun an. Es schafft mit einer gemeinsamen Nutzung auf dem bestehenden Wegenetz endlich Klarheit und bietet wichtige Grundlagen für die anstehenden Arbeiten. Diese müssen gross gedacht werden - auch finanziell. Die geplanten Ressourcen stehen bisher in keinem Verhältnis zum Potenzial und den gesetzten Zielen. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, den Sport voranzubringen.»

Josy Beer, Geschäftsführerin Zürcher Kantonalverband für Sport
«Der Bikesport hat für Kinder und Jugendliche eine grosse Bedeutung. Entsprechend ist die Umsetzung der Strategie, die viel Ressourcen und Zeit in Anspruch nehmen wird, auch eine Investition für kommende Generationen. Für eine nachhaltige Entwicklung braucht es den Einbezug von Vereinen und Verbänden sowie eine gute Sensibilisierung, die alle Sportarten betrifft. Als Zürcher Kantonalverband für Sport unterstützen wir diesen Weg.»

Daniel Wäfler, Kantonsrat SVP und Präsident der parlamentarischen Gruppe Sport
«Der Sport braucht praktikable Lösungen und keine neuen Verbote. Das Konzept setzt auf Eigenverantwortung und schafft mit seinen Massnahmen Ordnung - das ist im Sinne aller, die sich in der Natur erholen möchten. Bei der Netzplanung ist es wichtig, dass neben der Zielsetzung für mehr attraktive Sportinfrastruktur auch die Bedürfnisse der Waldeigentümer und Landwirtschaft berücksichtigt werden.»

Daniel Heierli, Kantonsrat Grüne
«Wenn verschiedene Gruppen von Waldbesuchenden die gleichen Wege nutzen, ist ein respektvoller Umgang untereinander wichtig - dafür braucht es klare Sensibilisierungsmassnahmen. Die anstehende Netzplanung muss sicherstellen, dass attraktive Trails entstehen können und gleichzeitig die Natur geschützt wird.»

Marc Bourgeois, Kantonsrat FDP
«Das MTB-Konzept bildet eine wichtige Grundlage für den Mountainbikesport und viele Erholungssuchende. Es sorgt überdies für einen angemessenen Ausgleich der verschiedenen Interessen. Jetzt muss das Konzept konkretisiert und zum Leben erweckt werden, was nur unter engem Einbezug der Gemeinden gelingen kann. Zudem sollen auch private Akteure wie die IG MTB ZH einbezogen werden, beispielsweise mittels gezielter Leistungsaufträge. Nur so werden bedarfsgerechte Lösungen entstehen.»

Alec Wohlgroth, Initiator Aktion «Zäme Happy»
«Ich freue mich riesig, ist ganz im Sinne von «Zäme Happy» für die Koexistenz entschieden worden. Das ist ein Zeichen, auch gegenüber der ganzen Schweiz, wie Zürich für Toleranz und Offenheit einsteht. Nun liegt es an uns allen in Zürichs Naherholungsgebieten, diesem offiziellen Grundstein Sorge zu tragen! Für mich als Initiator der Aktion «Zäme Happy» ist das eine grosse Motivation, im kommenden Jahr weiter in Happiness zu investieren. Nur so sind wir zäme auf dem richtigen Weg!»

Ein starkes Sprachrohr für Bikende im Kanton Zürich

Im Podcast Züritrails Antenne wird die Gründung der Interessengemeinschaft Mountainbike Kanton Zürich beleuchtet.

Zu Gast im Podcast sind die Co-Präsidenten Markus, Thomas und Flurin, die Einblicke in die dringend notwendige Arbeit der neuen IG geben:

  • Der Grundstein: Erfahre, warum ein zentraler Ansprechpartner nötig ist und wie die IG darauf hinarbeitet, als offizielle Fachorganisation des Kantons anerkannt zu werden und einen Leistungsauftrag zu erhalten.
  • Politische Weichenstellung: Wir diskutieren das aktive Engagement der IG in Schlüsselprozessen, insbesondere bei der Mountainbike-Strategie und der Revision des Waldentwicklungsplans, um die Zukunft der Trails langfristig zu sichern.
  • Vision der Infrastruktur: Im Fokus steht die Förderung bedarfsgerechter und attraktiver MTB-Infrastruktur sowie die Erhaltung der uneingeschränkten Wegenutzung – immer unter der Prämisse der Koexistenz und des rücksichtsvollen Umgangs mit anderen Nutzergruppen und der Natur.
  • Mitmachen erwünscht: Wie kannst du als Mountainbiker oder Mountainbikerin diese Arbeit direkt unterstützen und so deinen Sport im Kanton stärken?

Höre rein und erfahre alles über die Organisation, die die Weichen für die Zukunft des Mountainbikens im Kanton Zürich stellt!

Die IG ist gegründet

Die IG Mountainbike Kanton Zürich ist gegründet

Stimmen aus der Politik

Christoph Fischbach, Kantonsrat Zürich (SP) und Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Sport:

"Es hat mich gefreut, an der Gründungsversammlung  der IG die Grussworte der Parlamentarischen Gruppe Sport überbringen zu dürfen. Es war eindrücklich zu sehen, wie viele Ehrenamtliche sich mit viel Herzblut für den Mountainbike-Sport im Kanton Zürich einsetzen."

Andrew Katumba, Alt-Kantonsrat (SP) und Erstunterzeichner Postulat 338/2023 „Ausbau der Mountainbike-Infrastruktur im Kanton Zürich“:

„Mit der Gründung der IG Mountainbike erhält der Kanton Zürich eine starke, kompetente Stimme für den Mountainbike-Sport. Eine gut abgestützte, nachhaltige MTB-Strategie schafft Planungssicherheit, fördert den Dialog und hilft, Nutzungskonflikte im Wald zu vermeiden. So können wir den Mountainbike-Sport zukunftsfähig und im Einklang mit Natur, Erholung und Sport weiterentwickeln.“

Josy Beer, Geschäftsführerin des Zürcher Kantonalverbands für Sport (ZKS) und Präsidentin der IG Sport Schweiz:

"Mit der Gründung der Interessensgemeinschaft erhält der Mountainbike-Sport im Kanton Zürich nicht nur eine vereinsübergreifende Einheit, welche die Förderung des Sports koordiniert vorantreibt, sondern auch eine starke Stimme, welche die Interessen für die politischen Prozesse bündelt. Im Hinblick auf die künftige MTB-Strategie ist dies ein wichtiger und richtiger Schritt, den der ZKS als kantonaler Dachverband begleitet hat und voll und ganz unterstützt."

Daniel Wäfler, Kantonsrat Zürich (SVP) und Präsident der Parlamentarischen Gruppe Sport:

"Für die Politik sind breit abgestützte und basisorientierte Ansprechpartner sehr wertvoll und helfen, nachhaltige Lösungen für Zielkonflikte zu finden. Den Schritt zur Gründung der IG Mountainbike Kanton Zürich kann ich seitens der PG Sport Kantonsrat nur begrüssen und wünsche dem neuen Zusammenschluss viel Erfolg!“

Und das sagen unsere neu gewählten Co-Präsidenten dazu

Markus Roth, Präsident Lägern Biketrails und Co-Präsident der IG Mountainbike Zürich:

“Aus der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit ist über die letzten Monate klar geworden: Eine starke Vertretung der Mountainbikerinnen und Mountainbiker ist nur möglich, wenn wir unsere Anliegen unter einem Dach bündeln. Die IG schafft genau diese Plattform und gibt dem Mountainbiken im Kanton Zürich eine einheitliche Stimme. Von der Arbeit der IG profitieren alle Vereine – und alle Mountainbikerinnen und Mountainbiker im Kanton.”

Thomas Suter, Präsident ZO Biketrails und Co-Präsident der IG Mountainbike Zürich:

„Das Ziel der IG ist, den Sport zu fördern. Nur wenn wir als Gemeinschaft auftreten, können wir bei politischen Prozessen mitsprechen, unsere Anliegen in Planungs- und Entscheidungsprozessen platzieren und sicherstellen, dass Mountainbiken in Zukunft gleichberechtigt neben anderen Interessen und Sportarten steht.“

Flurin Dörig, Co-Präsident Züritrails und Co-Präsident der IG Mountainbike Zürich:

“Aktuell wird der zukünftige Weg für den Mountainbike-Sport in Zürich geformt: Der gegenwärtige Fokus der IG liegt deshalb bei der Begleitung einer weitsichtigen und nachhaltigen MTB-Strategie. Gleichzeitig werden wir uns bei der Revision des Waldentwicklungsplans aktiv für die Erholungsinteressen engagieren. Neben der Interessenvertretung soll die IG als verlässliche Partnerin für den Kanton sowie weitere kantonale Partnerorganisationen dienen - in Zukunft werden viele Aufgaben anstehen, deshalb braucht es die IG als Fachorganisation.”